essen & trinken – Redaktionsblog

Rügen: Räucherfisch & Bio-Brot

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Am besten in der Nebensaison oder ganz früh morgens besuchen: das Fischerdorf Vitt

Auf Rügen finden sich immer wieder neue kulinarische Highlights. Letzte Woche hat es mir der Räucherfisch in dem kleinen Fischerdorf Vitt angetan. Vitt ist mit der kleinen Kap Arkona-Bahn, dem Rad oder zu Fuß vom letzten Parkplatz vorm Kap Arkona aus leicht zu erreichen. Vorbei an Feldern und Wiesen führt der Weg zu dem Dorf mit den Reetdachhäusern, das unter Denkmalschutz steht. Schnell zieht es einen ans Wasser. Hier wird in großen Tonnenöfen Fisch frisch geräuchert. Am Stand gibt es geräucherten Lachs, Dorsch und Makrele aus der Ostsee. Außerdem Buttermakrele und schwarzen Heilbutt aus dem Atlantik. Wir entscheiden uns für Lachs und Makrele. Zum Stück Räucherfisch gibt es schlicht ein Brötchen. Das genießt man am besten in der Sonne, auf einem der großen Steine am Wasser, mit Blick aufs Kap Arkona. Unglaublich zart, saftig und würzig schmeckt der Fisch.

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Gelbe Gummistiefel und ein gelbes Fahrrad zeigen: Hier geht es zum Bio-Hof von Familie Sorge

Auf dem Rückweg vom Kap Arkona fahren wir Richtung Sassnitz. Aus Richtung Glowe kommend, biegen wir kurz hinter dem Ort Baldereck links in einen kleinen Weg ein, als wir gelbe Gummistiefel auf Holzpfeilern und ein gelbes Fahrrad am Wegesrand sehen. Hier geht es zum Biohof von Familie Sorge – einer Rügener Spezialitätenmanufaktur. Ein kleiner Bach plätschert, die Vögel zwitschern – ist das beschaulich! Rechts steht ein kleines rotes Häuschen, in dem sich der Hofladen befindet. Das Sortiment ist klein und fein: Brot, klassische Nudeln und außergewöhnliche Sorten wie Lavendel- oder Thymiannudeln, Fruchtaufstriche aus eigenen und aus Wildfrüchten, z.B. Sanddorn, Holunder sowie Löwenzahn und ein Blech Rhabarberkuchen. Alles wird auf dem Hof hergestellt. Daneben verarbeitet Familie Sorge auch Fisch, Fleisch, Wild, Schokolade und Walnüsse auf ihrem Hof. In unseren Korb landen der wunderbare Rhababerkuchen, würziges Brot, das außen schön knusprig und innen saftig ist und die Nudeln, die zu Hause an den Inselausflug erinnern werden. Haben Sie auch kulinarische Tipps für Rügen? Wo und was essen Sie auf der Insel am liebsten?

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Bestes Brot, Nudeln, Fruchtaufstriche und mehr gibt es in dem Lädchen der Rügener Spezialitätenmanufaktur

Fotos: Ina Lasarzik

Schlemmen auf dem Markt des guten Geschmacks

Oft hatte ich es mir vorgenommen, immer kam etwas dazwischen, doch in diesem Jahr habe ich es endlich zum Markt des guten Geschmacks nach Stuttgart geschafft. Vom 12. bis zum 15. April tagte der Verein Slow Food in den Messehallen und lud wie immer jeden zum Probieren ein, der sich für “gut, sauber und fair” produzierte Delikatessen begeistern kann. Knapp 400 Aussteller bewirteten über die Dauer der Messe 80.000 Besucher – ein Rekordergebnis!

Beim Markt des guten Geschmacks wird zusammen an der langen Tafel gespeist.

Beim Markt des guten Geschmacks wird zusammen an der langen Tafel gespeist.

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Geschenk für Espresso-Liebhaber

Was schenkt man jemandem, der sich vor kurzem eine italienische Siebträgermaschine für zu Hause angeschafft hat und von dem perfekten Espresso schwärmt? Besonderen Espresso! In Hamburg ist meine Anlaufstelle das elbgold in der Schanze. Annika Taschinski und Thomas Kliefoth betreiben ihre Kaffeerösterei mit feinsten Arabica-Bohnen aus fairem Direkthandel mit Leidenschaft, sind immer auf der Suche nach neuen, besonderen Kaffeebohnen und haben sofort eine Empfehlung parat: Einen klassischen, einen kräftigen und einen ausgefallenen Espresso. Damit ich weiß, was ich verschenke, probiere ich. Los geht es mit dem Classico, der im elbgold unter anderem für Latte macchiato und Capucchino genommen wird – er ist ausgewogen, leicht süßlich und lang anhaltend im Geschmack. Schön zusammen mit Milch. Weiter geht es mit dem Nobile – dem Edlen. Er schmeckt samtig elegant, mit einer angenehm frischen Säure. Mit Milch kombiniert, behält er gut seine eigene Note. Und dann kommt Inverno - eine ausgefallene Mischung, mit gelben Kaffeekirschen aus Costa Rica, die für elbgold extra von den roten getrennt und danach in der Sonne getrocknet wurden. Ein Feuerwerk an Aromen macht sich im Mund breit: Sehr fruchtig, frisch und würzig, sogar leicht scharf. Als purer Espresso ein Erlebnis, der auch mit Milch zubereitet einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Klasse! Das Geschenk steht: Drei Espressi, in denen ganz viel Leidenschaft, Sorgfalt, Qualität und Vielfalt stecken.

Drei mal Espresso, drei mal anders

Dreimal Espresso, dreimal anders

Espresso und Kaffee von elbgold kann man hier bestellen.

elbgold in Hamburg:

elbgold in der Schanze
Lagerstrasse 34c
20357 Hamburg

Öffnungszeiten
Montag – Freitag: 8-19 Uhr
Samstag: 10-19 Uhr
Sonntag: 10-19 Uhr

elbgold in Winterhude
Mühlenkamp 6a
22303 Hamburg

Öffnungszeiten
Montag – Freitag: 8-19 Uhr
Samstag: 8-19 Uhr
Sonntag: 10-19 Uhr

Foto: Ina Lasarzik

Der erste Bärlauch

Ina Lasarzik Ina Lasarzik
5. März 2012
7 Kommentare

baerlauch-park-2012

Bärlauch ist ein Lauchgewächs und bildet ab April weiße Blüten

Endlich wieder Bärlauch! Am Wochenende sind wir auf Rügen fündig geworden und haben die ersten Blätter gesammelt. Aus verlässlicher Quelle wissen wir, dass es sich auch wirklich um Bärlauch handelt und nicht um die jungen und optisch ähnlichen Blättern von Maiglöckchen oder Herbstzeitlosen. Jetzt ist Bärlauch Lesen Sie mehr

Feinste Speiseöle: unsere Favoriten

Ina Lasarzik Ina Lasarzik
23. Februar 2012
Keine Kommentare

speiseoele-verkostungHeute verkosten wir Speiseöle. Eine Kollegin bearbeitet das Thema und hat dafür eine Auswahl an unterschiedlichen Sorten zusammen gestellt. Welche Öle sind empfehlenswert? Lesen Sie mehr

Geschenkidee: Snack-Box

Ina Lasarzik Ina Lasarzik
20. Februar 2012
1 Kommentar

Ideal fürs Büro: Snack-Box

Überlebensfutter fürs Büro: bunt gefüllte Snack-Box

Snacks, die man online bestellen und sich ins Büro liefern lassen kann. Mit Currypulver gewürzte und mit Trockenfrüchten kombinierte Kerne und Nüsse. Geröstete Bio-Sojabohnen, umhüllt von Schokolade. Snacks sind gerade in aller Munde. Immer wieder tauchen neue Kreationen und Ideen auf. Eine ist uns letztens im Büro Lesen Sie mehr

Osteuropäische Küche im Kuchnia

Ina Lasarzik Ina Lasarzik
20. Januar 2012
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Heute Mittag gibt es Piroggen! Nachdem ein Kollege von den osteuropäischen Spezialitäten im Kuchnia schwärmte, führt es eine Freundin und mich in der Mittagspause in das nahegelegene Lokal auf St. Pauli. Pünktlich um 12 Uhr kommen wir in Lesen Sie mehr

Sourdough at its best: bourke street bakery

Nicole Reese Nicole Reese
22. Dezember 2011
1 Kommentar

Manch einer mag es nach wie vor bevorzugen, mitunter die Rinde seines Weißbrot abzuschneiden, da sie nicht sonderlich gut schmeckt. Bei klassischen Sandwich-Rezepten scheint es mir akzeptabel, bei den Broten der bourke street bakery wäre es jedoch eine Schande den Rand abzuschneiden – die Brote sind einfach zu gut, inklusive Knust und Kruste. Lesen Sie mehr

Interview mit Schnapsbrenner Christoph Keller von der “Stählemühle”

Benedikt Ernst Benedikt Ernst
15. Dezember 2011
2 Kommentare

Christoph Keller kann auf ereignisreiche Jahre zurückblicken: Kaum war er 2004 mit seiner Familie von Frankfurt ins beschauliche Eigeltingen nahe dem Bodensee gezogen, entdeckte er seine Faszination für das Schnapsbrennen. Schon wenige Jahre später kann sich seine Stählemühle mit mehr als 150 nationalen und internationalen Auszeichnungen schmücken, unter anderem wird sie von Gault Millau und Destillata zu den 10 besten Brennereien weltweit gezählt. Ich treffe Christoph Keller im Hamburger Spezialitätengeschäft Mutterland, nachdem er für dessen Mitarbeiter eine Schulung zu seinen Produkten gegeben hat. Im Interview erzählt er von der Kunst des Brennens, seinem Werdegang vom Buchverleger zum Schnapsbrenner und vom Beerenpflücken auf Golfplätzen.

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Der Mann hinter den Edelbränden: Christoph Keller

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Hipster und Bananenbrot: BayLeaf Café Byron Bay

Nicole Reese Nicole Reese
5. Dezember 2011
1 Kommentar

Byron Bays Ruf schien mir legendär: Hippiekommune, Surf-Hotspot, Yogaparadies, sagenumwobene Strände, der östlichste Punkt des australischen  Festlands – und das ganze Jahr über Sonnenschein. Eigentlich klar, dass außer mir auch andere auf die Idee kommen, ein paar Tage in Byron Bay zu verbringen. Lesen Sie mehr